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2017 – erneuter Rückgang der Gründungszahlen

2017 war aus Gründungssicht wieder ein schlechtes Jahr. Lediglich 557.000 Gründungen erreichen die Zahlen einen neuen Tiefpunkt im mehrjährigen Vergleich. 115.000 Personen weniger als im Vorjahr haben in 2017 das Heft in die eigene Hand genommen. Maßgeblich für den starken Rückgang in Höhe von 14 Prozent waren vor allem die Nebenerwerbsgründungen, welche von 101.000 auf 323.000 Gründungen und damit um 24 Prozent einbrachen. Das zeigen die neuesten Zahlen aus dem KfW-Gründungsmonitor.

Dabei hatte die KfW für 2017 im Zuge der Auswertung der gesamtwirtschaftlichen Zahlen für 2017 wieder steigende Gründerzahlen erwartet – wobei sie dabei die gute Arbeitsmarktlage im Blick hatte. Es gibt im Detail aber auch positive Entwicklungen: die Zahl der chancengetriebenen und innovativen Gründungen stieg gegen den allgemeinen Trend an.

Ein großer Anteil der ausbleibenden Nebenerwerbsgründungen geht auf das Konto der jungen Gründer: Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2017 nur halb so viele Existenzgründer im Nebenerwerb, die unter 25 Jahre alt sind. Auffällig ist zudem der geringere Anteil von Nebenerwerbsgründern, für die es vor allem um den Hinzuverdienst geht. Die Anzahl dieser Nebenerwerbsgründungen, die also meist ein rein finanziell motiviert sind, ging um 86.000 zurück – ein Minus von gut 60 Prozent.

Quelle: startothek-News vom 21.02.2018