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Das ändert sich im Juni 2017

Ab dem 01.06.2017 gelten neue Regeln für die Rücknahme von Elektroschrott durch Händler, den Verkauf von gefährlichen Stoffen und Gemischen sowie für den Mindestlohn für Leiharbeiter.

Rücknahme von Elektroschrott

Eine generelle Rücknahmepflicht für Elektroschrott gibt es seit 2015. Und bisher gab es keine Strafen. Aber ab dem 1. Juni 2017 wird es für Händler teuer, wenn sie Elektroschrott nicht zurücknehmen oder generell keine Rücknahmemöglichkeit anbieten. Es drohen dann Bußgelder bis zu 100.000 Euro, wenn die Vorschriften nicht ordnungsgemäß eingehalten werden. Die gesetzliche Grundlage, das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG), wurde bereits Ende 2016 entsprechend angepasst. Auch Online-Händler mit einer Lagerfläche von über 400 Quadratmetern sind betroffen. Kleinere Betriebe müssen weiterhin keinen Elektroschrott entgegen nehmen.Verkaufsverbot für gefährliche Stoffe und GemischeAb dem 1. Juni dürfen nur noch solche Gemische wie Haushaltsreiniger, Lösemittel oder Bauchemikalien verkauft werden, die der neuen CLP-Verordnung entsprechen. Ob dies der Fall ist, kann an einem weißen, rautenförmigen CLP-Piktogramm mit schwarzem Symbol und rotem Rahmen erkannt werden. Durch die neue Kennzeichnung werden die alten orangefarbenen Piktogramme abgelöst.

Neuer Mindestlohn

Ab dem 1. Juni tritt die dritte Mindestlohn-Verordnung für die Leiharbeitsbranche in Kraft. Damit bekommen Leiharbeiter in Deutschland mehr Geld: Im Osten steigt der Mindestlohn für Leiharbeiter von zuletzt 8,50 Euro auf 8,91 Euro, im Westen von 9,00 Euro auf 9,23 Euro. Bis 2019 sollen weitere Erhöhungen kommen, bis 2021 sollen die unterschiedlichen Entgeldtarife in Ost und West dann angeglichen werden.

Quelle: startothek-News vom 31.05.2017