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Mehr Mittel für Anschubfinanzierungen von Start-ups

Start-ups erhalten einen besseren Zugang zu Wagniskapital. Damit will die Bundesregierung die bisherige Finanzierungslücke in der Gründungsphase schließen. 790 Millionen Euro aus dem ERP-Sondervermögen stehen dafür ab dem 1.4.2018 zur Verfügung.

Mit den neu zur Verfügung gestellten Mitteln kann die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) laut Bundesregierung künftig doppelt so viel Kapital bereitstellen wie bisher. Durch die Hebelwirkung entstehe daraus ein Fördervolumen von insgesamt 6,75 Milliarden Euro. Das ermögliche es vielversprechenden Start-ups, zu wachsen, Arbeitsplätze zu sichern und besser am Markt Fuß zu fassen.

Finanzierungsumfeld verbessern

Die Bundesregierung will Start-ups und innovativen Wachstumsunternehmen ein gutes Finanzierungsumfeld bieten, um ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Zwei Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln stehen ihren Angaben zufolge in den nächsten Jahren für die Aufstockung und Fortentwicklung von Wagniskapitalmaßnahmen bereit.

Förderung vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen

Das aus Mitteln des Marshallplans stammende ERP-European Recovery Program-Sondervermögen fördert seit mehr als 60 Jahren die deutsche Wirtschaft. Im Fokus der Förderung stehen kleine und mittelständische Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benachteiligt seien. Die ERP-Mittel werden zum großen Teil von der KfW in Form von Krediten, Wagniskapital- und Beteiligungsfinanzierung zur Verfügung gestellt.

Quelle: startothek-News vom 04.04.2018